Was ist lärmbedingter Hörverlust?
- Menschen, die hohen Lärmpegeln ausgesetzt sind, erfahren einen fortschreitenden Hörverlust. Dieser kann mit Tinnitus (Ohrgeräusch) einhergehen. Anfänglich können Hörverlust und Tinnitus vorübergehend sein; bei anhaltender Lärmexposition werden sie jedoch chronisch.
Wodurch wird lärmbedingter Hörverlust verursacht?
- Hohe Schallpegel schädigen die feinen Haarzellen im Innenohr.
- Zwei Arten von Lärm können Schaden anrichten: laute Impulsgeräusche wie Explosionen und/oder Schüsse sowie anhaltender Lärm von gewöhnlich mehr als 85 dB, wie er z.B. in holzverarbeitenden Betrieben, im Bergbau, aber auch in Vergnügungsstätten (Diskos oder Videospielhallen) oder vermutlich durch den exzessiven Einsatz privater Stereoverstärker erzeugt wird.
- Als Faustregel gilt, dass Lärm dann schädlich ist, wenn man sich mit jemandem über 2 m Entfernung nicht mehr unterhalten kann.
Wie lässt sich lärmbedingter Hörverlust heilen?
Da Haarzellschäden irreversibel sind, erweisen sich vorbeugende Maßnahmen zum Erhalt des Hörvermögens als unerlässlich:
- Aufklärung über die schädlichen Auswirkungen von Lärm, über Lärmschutz und darüber, welche Geräusche schädlich sein können.
- Tragen von Ohrenstöpseln oder sonstigem Gehörschutz bei Tätigkeiten unter Lärmbelastung.
- Weiterentwicklung und Durchsetzung der in fast jedem Land bestehenden Gesetze zur Arbeitssicherheit.
- Schutz von Kindern, die sich noch nicht selbst schützen können.
- Verringerung des Umgebungslärms.












