Was ist Osteomyelitis?
Osteomyelitis ist eine chronische bakterielle Knochen- und Gelenksinfektion, die nach und nach die Knochen zerstört und auch die Gelenke schädigen kann. Nach der Infektion des Knochens bildet sich Eiter darin, was zu faulig riechenden Absonderungen führt.
Unbehandelt verursacht die Erkrankung oft schwere Körperbehinderungen.
Unbehandelt verursacht die Erkrankung oft schwere Körperbehinderungen.
Wodurch wird Osteomyelitis verursacht?
- Durch eine bakterielle Infektion, die über die Blutbahn zu den Knochen wandert.
- In einem Umfeld ohne ausreichend sauberes Wasser zum Waschen sind Kinder ständig schädlichen Bakterien ausgesetzt. Dies in Kombination mit einem geschwächten Immunsystem (z.B. durch Mangelernährung oder chronische Malaria) macht Kinder für die Krankheit anfällig.
- Risikofaktoren sind u.a. Mangelernährung, Hygienemangel, Diabetes, Kreislaufschwächen, ausgedehnte Vernarbungen, chronische Wunden, Barfußlaufen auf rauhem Untergrund (was feine Abschürfungen verursacht, durch die Bakterien in den Körper gelangen), Rauchen, chronische Ödeme und ein gestörtes Immunsystem.
Wodurch lässt sich Osteomyelitis heilen?
- Intravenös und - frühzeitig - verabreichte Antibiotika können die Infektion heilen.
- Ist die Infektion bereits chronisch, sind für die Heilung jedoch die operative Entfernung von abgestorbenem und infiziertem Knochengewebe sowie eine nachfolgende Antibiotikabehandlung erforderlich.
- Häufig ist Wiederherstellungschirurgie nötig.












