"Vater der Blinden, Taubstummen und Niemandskinder"
Ernst Jakob Christoffel
Pastor Ernst J. Christoffel, geboren 1876 in Rheydt im Rheinland, gründete die Christoffel-Blindenmission (CBM) und war über viele Jahre auch ihr Direktor.
Die Anfänge: Türkei
Im Jahre 1908 reiste Christoffel in die Türkei und gründete mit der Unterstützung von ein paar Freunden ein Heim für blinde, anderweitig behinderte und verwaiste Kinder in Malatia. Die Missionsgesellschaften, bei denen er früher vorgesprochen hatte, fühlten sich für blinde Menschen im Orient nicht zuständig.
Der Erste Weltkrieg
Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges fand Christoffels Arbeit ein Ende. Im Jahre 1919 wurde er des Landes verwiesen. Die Türkei blieb für ihn wie für alle Deutschen verschlossen.
Von der Türkei in den Iran
Sobald das Verbot aufgehoben wurde, machte Christoffel sich wieder auf den Weg in die Türkei, aber das Haus in Malatia war verloren. Versuche des Neubeginns in Konstantinopel (später Istanbul) resultierten in einem erneuten Verbot, so dass Christoffel in den Iran ging. 1925 und 1928 entstanden für blinde und anderweitig behinderte junge Menschen zwei Heime in Tabriz und Isfahan.
Verfolgung im Zweiten Weltkrieg
Der Zweite Weltkrieg zerstörte alles, und die Bedrohung durch Deportation war offenbar, doch Christoffel wollte seine Arbeit nicht sich selbst überlassen. So wurde er 1943 verhaftet und verbrachte die darauf folgenden drei Jahre hinter Stacheldraht. Dennoch blieb sein Wille ungebrochen.
Rückkehr in den Iran
Sobald er Zugang erhielt (1951), kehrte Christoffel nach Isfahan zurück. Obwohl er krank war und mittlerweile ein Alter von 70 Jahren erreicht hatte, nahm er seine Arbeit zum Wohle behinderter, armer und verlassener Menschen im Namen Jesus Christus wieder auf. Pastor Christoffel starb am 23. April 1955. Auf seinem Grabstein in Isfahan steht "Vater der Blinden, Taubstummen und Niemandskinder".
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Die Anfänge: Türkei
Im Jahre 1908 reiste Christoffel in die Türkei und gründete mit der Unterstützung von ein paar Freunden ein Heim für blinde, anderweitig behinderte und verwaiste Kinder in Malatia. Die Missionsgesellschaften, bei denen er früher vorgesprochen hatte, fühlten sich für blinde Menschen im Orient nicht zuständig.
Der Erste Weltkrieg
Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges fand Christoffels Arbeit ein Ende. Im Jahre 1919 wurde er des Landes verwiesen. Die Türkei blieb für ihn wie für alle Deutschen verschlossen.
Von der Türkei in den Iran
Sobald das Verbot aufgehoben wurde, machte Christoffel sich wieder auf den Weg in die Türkei, aber das Haus in Malatia war verloren. Versuche des Neubeginns in Konstantinopel (später Istanbul) resultierten in einem erneuten Verbot, so dass Christoffel in den Iran ging. 1925 und 1928 entstanden für blinde und anderweitig behinderte junge Menschen zwei Heime in Tabriz und Isfahan.
Verfolgung im Zweiten Weltkrieg
Der Zweite Weltkrieg zerstörte alles, und die Bedrohung durch Deportation war offenbar, doch Christoffel wollte seine Arbeit nicht sich selbst überlassen. So wurde er 1943 verhaftet und verbrachte die darauf folgenden drei Jahre hinter Stacheldraht. Dennoch blieb sein Wille ungebrochen.
Rückkehr in den Iran
Sobald er Zugang erhielt (1951), kehrte Christoffel nach Isfahan zurück. Obwohl er krank war und mittlerweile ein Alter von 70 Jahren erreicht hatte, nahm er seine Arbeit zum Wohle behinderter, armer und verlassener Menschen im Namen Jesus Christus wieder auf. Pastor Christoffel starb am 23. April 1955. Auf seinem Grabstein in Isfahan steht "Vater der Blinden, Taubstummen und Niemandskinder".
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