Schritt auf dem Weg zu Nachhaltigkeit: Befähigung von Partnern

Die CBM arbeitet mit mehr als 700 Partnerorganisationen zusammen

Anstatt Projekte selbst zu entwickeln und durchzuführen, unterstützt die CBM lokale Partner in den Entwicklungsländern dabei, Programme auszuarbeiten und umzusetzen. Auf diese Art und Weise werden langfristig Kapazitäten in den Entwicklungsländern geschaffen, die zur Nachhaltigkeit beitragen.

Zur Erfüllung ihres Auftrags benötigt die CBM Partner, welche die Werte und Prioritäten der CBM teilen. So werden in allen Arbeitsbereichen ständig neue Partnerschaften begründet.

Die CBM kooperiert mit drei Arten von Partnern:

  • Ausführende Partner: Ausarbeitung und Umsetzung von Programmen.
  • Strategiepartner: Lobbyarbeit und Interessenvertretung zugunsten der Aufnahme von Behinderungsthemen in die Regierungspolitik.
  • Bündnispartner: Strategieförderung und Wissenstransfer an Partner in Entwicklungsländern.


Die ausführenden Partner (Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, Behindertenorganisationen oder Regierungen) werden von der CBM umfassend dabei unterstützt, ihr Leistungsvermögen in den folgenden Bereichen zu steigern:

  • Finanzen, Führung und Verwaltung;
  • Personalentwicklung;
  • Projektorganisation und Qualitätsmanagement;
  • Methoden der Mittelbeschaffung vor Ort;
  • Qualifikationen in den Bereichen Networking, Interessenvertretung und Lobbyarbeit sowie
  • fachliche Kompetenzen.


Die Befähigung von Partnern und deren Qualifizierung kostet Zeit und Mühe. Beides trägt jedoch zu einem Gefühl der Eigenverantwortlichkeit innerhalb der Gemeinden bei. Und das Ziel besteht ja darin, dass die Menschen nicht mehr von Hilfe und Geldern aus dem Ausland abhängig sind, sondern sich immer mehr auf ihre eigenen Ressourcen stützen.

Zukünftige Partnerschaftsstrategien

Da der Bedarf enorm ist und nicht genügend Dienste für behinderte Menschen existieren, hat die CBM unlängst eine Strategie zur Vernetzung von großen und kleineren Partnern entwickelt. Diese Netzwerke sind in der Lage, das gesamte Spektrum an Behinderungen innerhalb einer Region anzugehen und Programme im Einklang mit den Millenniumsentwicklungszielen umzusetzen. Darüber hinaus können Netzwerke effizienter arbeiten und sind in der Lage, flächendeckender nachhaltige Entwicklung herbeizuführen. Auf diese Weise werden Süd-Süd-Beziehungen aufgebaut, die zur Befähigung von Menschen mit Behinderungen in den Entwicklungsländern beitragen.

Weitere Informationen: Arbeitsstandards der CBM
Lesen Sie weiter: Menschenrechtlicher Ansatz
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