Was ist diabetische Retinopathie?

Diabetische Retinopathie ist eine mit Diabetes zusammenhängende Augenerkrankung, die die kleinen die Netzhaut versorgenden Blutgefäße schädigt. Die Netzhaut wandelt durch das Auge eintretendes Licht in Signale um, die vom Gehirn zu Bildern verarbeitet werden. Netzhautschäden können zu Sehverlust und sogar Blindheit führen.

Wodurch wird diabetische Retinopathie verursacht?

Schätzungsweise 20 % aller Diabetiker leiden in irgendeiner Form an Retinopathie. Risikofaktoren, an einer Retinopathie zu erkranken, sind u.a.

  • ein schon lange bestehender Diabetes
  • der insulinabhängige Diabetes
  • unzureichend kontrollierte Blutzuckerwerte
  • Übergewicht
  • hoher Blutdruck
  • hohe Cholesterinwerte
  • Schwangerschaft

Wie lässt sich diabetische Retinopathie heilen?

Die vollständige Heilung ist unmöglich. Zur Verhütung von Sehverlust haben sich Laserbehandlungen als wertvoll erwiesen, und in gravierenden Fällen können Netzhautoperationen einen Teil des Sehvermögens wiederherstellen.
Um diabetische Retinopathie möglichst frühzeitig festzustellen, sollten Diabetiker

  • einmal pro Jahr ihre Augen untersuchen lassen
  • für eine gute medikamentöse Einstellung ihres Diabetes sorgen
  • ihren Blutdruck möglichst niedrig halten
  • jede Veränderung ihres Sehvermögens sofort einem Arzt mitteilen
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