Was ist ein posttraumatisches Stresssyndrom?
Das posttraumatische Stresssyndrom ist eine psychiatrische Störung, die als Reaktion auf das Erleben oder Bezeugen eines lebensbedrohlichen Ereignisses folgt. Gekennzeichnet ist es durch das ständige Wiedererleben dieses Ereignisses (z.B. in Albträumen oder Flashbacks), was in Teilnahmslosigkeit, Vermeidungsverhalten und Übererregbarkeit resultiert. Die Symptome können zu einer enormen Beeinträchtigung des täglichen Lebens der Betroffenen führen.
Wodurch wird ein posttraumatisches Stresssyndrom verursacht?
- Ein posttraumatisches Stresssyndrom (Post Traumatic Stress Disorder – PTSD) wird verursacht durch das Erleben, Bezeugen oder eine sonstige Konfrontation mit Krieg, Naturkatastrophen, schweren Unfällen oder gewalttätigen Übergriffen auf die eigene Person wie Vergewaltigung.
- Risikofaktoren sind u.a. ein bereits früher erlittenes Trauma und zuvor bestehende Angstzustände oder Depressionen.
Wie lässt sich ein posttraumatisches Stresssyndrom heilen?
- Die Entstehung eines PTSD kann möglicherweise dadurch verhindert werden, dass so bald wie möglich nach dem traumatischen Ereignis Untersuchung und Behandlung eingeleitet werden.
- PTSD wird gewöhnlich mit einer Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie behandelt.












