Was ist Epilepsie?

An Epilepsie leiden 40 bis 50 Millionen Menschen. Damit ist sie die verbreitetste Hirnerkrankung weltweit. Charakteristisch für die Epilepsie sind wiederholte Anfälle, plötzliche Anstiege der elektrischen Aktivität im Gehirn, die darauf Einfluss haben, wie ein Mensch über einen kurzen Zeitraum fühlt oder agiert. Diese Anfälle können mehrmals am Tag vorkommen, aber auch nur einmal alle paar Monate. Sekundäre Behinderungen wie geistige oder Persönlichkeitsstörungen bis hin zu Verbrennungskontrakturen sind häufig. Letztere können daher rühren, dass der Betroffene während eines Anfalls in offenes Feuer gefallen ist. Epilepsiepatienten sind häufig Ausgrenzung und Stigmatisierung ausgesetzt.

Wodurch wird Epilepsie verursacht?

  • Erbanlage
  • Hirnschäden aufgrund von Infektionen, Parasiten, Alkohol bzw. anderen toxischen Substanzen und Tumoren
  • Infektiöse Ursachen sind z.B. Bandwürmer, Bilharziose, Malaria und Enzephalitis
  • In der Hälfte aller Epilepsiefälle ist die Ursache jedoch unbekannt

Wie lässt sich Epilepsie heilen?

Die Epilepsiebehandlung ist darauf ausgerichtet, Anfälle zu unterdrücken. Eine zusätzliche Unterstützung der Familie, die Unterstützung des Betroffenen dabei, seinen eigenen Broterwerb zu verdienen sowie öffentliche Aufklärung stärken die Position des Betroffenen in der Gemeinschaft.

Viele Epilepsiepatienten führen unter einer Behandlung mit preisgünstigen antiepileptischen Medikamenten ein anfallsfreies Leben.
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