VISION 2020

Das Recht auf Augenlicht

Der Bedarf ist riesig

Es gibt 37 Millionen blinde Menschen weltweit und über 124 Menschen mit starker Sehschwäche. Heute sind damit insgesamt über 161 Millionen Menschen sehbehindert. Alle 5 Sekunden erblindet ein Mensch auf der Erde, in jeder Minute erblindet ein Kind. 75 Prozent der Blindheit ist vermeidbar, entweder durch Prävention oder durch Behandlung. 90 Prozent der vermeidbaren Blindheit tritt in den Entwicklungsländern auf. Nach Schätzungen leben die meisten blinden Menschen in Indien: 9 Millionen. 7 Millionen leben in Afrika, 6 Millionen in China.
VISION 2020 Logo.
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Die Intitiative

VISION 2020: Das Recht auf Augenlicht - ist eine globale Initiative, die zum Ziel hat, vermeidbare Blindheit bis zum Jahr 2020 abzuschaffen. Die derzeitigen Prioritäten, um vermeidbare Blindheit abzuschaffen, sind:

  • Katarakt (Grauer Star, eine Augenkrankheit, die vor allem bei alten Menschen auftritt), verursacht fast 50% der Fälle von Blindheit weltweit,
  • Augeninfektionen (Trachom und Onchozerkose (Flussblindheit)), Sehverlust bei Kindern (Xerophthalmie), verursachen schätzungsweise 10% der Blindheitsfälle weltweit,
  • Brechungsfehler (wie Kurz- und Weitsichtigkeit) sowie Sehschwäche.


Andere möglicherweise verhütbare und/oder behandelbare Gründe für Sehverlust, wie Diabetische Retinopathie und Glaukom (Grüner Star) können länderweise in diese Prioritätenliste mit aufgenommen werden, wenn es die Situation vor Ort verlangt.

In den nächsten zwei Jahrzehnten wird VISION 2020 die geeigneten Maßnahmen anstoßen, um etwa 100 Millionen Menschen vor Erblindung zu bewahren.

Die Partner

VISION 2020 wurde im Jahr 1999 als gemeinsame Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Internationalen Organisation für die Verhütung von Blindheit (International Agency for the Prevention of Blindness (IAPB)) ins Leben gerufen. Mehr als 20 internationale Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die im Bereich der Augenmedizin und Blindheitsverhütung arbeiten, waren ebenfalls an der Initiative beteiligt. IAPB repräsentiert augenmedizinisches Fachpersonal - Augenärzte, augenmedizinische Assistenten, Krankenschwestern und Augenoptiker, internationale und nationale Nichtregierungsorganisationen (NGDOs), und Gesundheitsministerien.

Links zu den Websites der Partnerorganisationen

Das Programm

VISION 2020 - Das Recht auf Augenlicht ist gemeinsame und weltweite Anstrengung mit dem Ziel vermeidbare Erblindung bis zum Jahr 2020 abzuschaffen.

VISION 2020 konzentriert sich auf die folgenden Punkte:

  • Das öffentliche Bewusstsein für das Thema Blindheit als eines der Kernprobleme des Gesundheitswesens erhöhen.
  • Die Hauptursachen von Erblindung mit Hilfe kosteneffizienter Maßnahmen kontrollieren.
  • Augenmedizinisches Fachpersonal ausbilden, damit gute augenmedizinische Leistungen angeboten werden können
  • Eine flächendeckende Infrastruktur an augenmedizinischen Leistungen zu entwickeln


CBM und VISION 2020

VISION 2020 Broschüre der CBM zum herunterladen

Die Broschüre "CBM - Update on the current status of VISION 2020" bietet detailliertere Informationen zum Beitrag von CBM zu der weltweiten Kampagne VISION 2020.

Die Auswirkungen von VISION 2020 auf die Milleniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen (MDGs) wird in der von IAPB und VISION 2020 erstellten Broschüre erläutert: "Blindness, Poverty and Development", zitiert aus Studien, die unter anderem von Professor Allen Foster, dem Präsidenten der CBM mit der London School of Hygiene and Tropical Medicine durchgeführt worden sind.

Das International Disability and Development Consortium, IDDC, in dem CBM Mitglied ist, stellt die Verbindung zwischen den MDGs und Behinderungen auf einer Seite dar: "MDGs and Disabilitiy - IDDC" kann hier heruntergeladen werden.
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Fachschriften & Quellen