Historischer Durchbruch - UN-Konvention angenommen
650 Millionen Menschen mit Behinderungen können nicht ignoriert werden
Die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurde am Samstag, 26. August in New York von einem Komitee der Vereinten Nationen angenommen.
"Die CBM begrüßt die Konvention als einen historischen Durchbruch für Menschen mit Behinderungen, die die gleichen Rechte und Chancen im Leben erhalten, wie der Rest der Gesellschaft", sagt Professor Allen Foster, Präsident der CBM.
Staaten, die die Konvention ratifizieren, werden verpflichtet, Gesetze und Politiken für Menschen mit Behinderungen zu verabschieden, mit dem Ziel, sie in das alltägliche Leben einzubeziehen und ihnen den gleichen Zugang zu Leistungen zu verschaffen, die für Alle gedacht sind. Bislang haben nur 45 Staaten spezielle Gesetze zum Schutz von Menschen mit Behinderungen erlassen.
"Die CBM begrüßt die Konvention als einen historischen Durchbruch für Menschen mit Behinderungen, die die gleichen Rechte und Chancen im Leben erhalten, wie der Rest der Gesellschaft", sagt Professor Allen Foster, Präsident der CBM.
Staaten, die die Konvention ratifizieren, werden verpflichtet, Gesetze und Politiken für Menschen mit Behinderungen zu verabschieden, mit dem Ziel, sie in das alltägliche Leben einzubeziehen und ihnen den gleichen Zugang zu Leistungen zu verschaffen, die für Alle gedacht sind. Bislang haben nur 45 Staaten spezielle Gesetze zum Schutz von Menschen mit Behinderungen erlassen.
Neunzig Prozent der Kinder mit Behinderungen gehen nicht zur Schule
Die Konvention wird konkrete Auswirkungen auf das Leben von Menschen mit Behinderungen haben, wenn die erlassenen Gesetze in die Praxis umgesetzt werden. Von der Aussage, dass Menschen mit Behinderungen die gleichen Rechte wie alle anderen Menschen auch haben, leitet die Konvention die übrigen Anforderungen ab – wie die Forderung nach gleichberechtigtem Zugang zum öffentlichen Raum, zu Gesundheitsdiensten, Ausbildung, Arbeit und Entwicklung. Die Tatsache, dass 90 Prozent der behinderten Kinder weltweit nicht die Schule besuchen, zeigt, dass die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen zum Verlust von Möglichkeiten und Chancen für ganze Gesellschaften führt.
Zwei Drittel der 650 Millionen Menschen mit Behinderungen weltweit leben in Entwicklungsländern. Insbesondere diese ohnehin wirtschaftlich armen Länder leiden unter der Vergeudung von Potential, die mit der Ausgrenzung von Menschen aufgrund deren Behinderung einhergeht. In dieser Hinsicht ist der Artikel 32 der Konvention wichtig. Er betrifft die internationale Zusammenarbeit und schreibt fest, dass Entwicklungsprogramme durchgehend eine Behinderungskomponente enthalten müssen, um so sicherzustellen, dass sie allen gerecht werden. Die Konvention schreibt vor, dass Entwicklungsländer Unterstützung bei der Umsetzung dieser ersten Menschenrechtskonvention des 21. Jahrhunderts erhalten sollen.
Zwei Drittel der 650 Millionen Menschen mit Behinderungen weltweit leben in Entwicklungsländern. Insbesondere diese ohnehin wirtschaftlich armen Länder leiden unter der Vergeudung von Potential, die mit der Ausgrenzung von Menschen aufgrund deren Behinderung einhergeht. In dieser Hinsicht ist der Artikel 32 der Konvention wichtig. Er betrifft die internationale Zusammenarbeit und schreibt fest, dass Entwicklungsprogramme durchgehend eine Behinderungskomponente enthalten müssen, um so sicherzustellen, dass sie allen gerecht werden. Die Konvention schreibt vor, dass Entwicklungsländer Unterstützung bei der Umsetzung dieser ersten Menschenrechtskonvention des 21. Jahrhunderts erhalten sollen.
Auch die CBM hat ihren Beitrag geleistet - als Mitglied der IDDC-Arbeitsgruppe
"Die CBM hat auf nationaler und internationaler Ebene hart dafür gearbeitet, um diese Vereinbarung zu erreichen", sagt Professor Allen Foster. "Wir befürworten insbesondere, dass die Konvention die Einbeziehung von Behinderung in den Entwicklungszusammenhang betont. Denn die internationale Entwicklungszusammenarbeit wird eine wichtige Rolle dabei spielen, Niedriglohnländer dabei zu unterstützen die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen zu erreichen, um ihr Leben und das ihrer Familien und Dorfgemeinschaften zu verbessern." Die CBM ist ein aktives Mitglied der Arbeitsgruppe des IDDC (International Disability and Development Consortium), die grundlegend zur Annahme der Konvention beigetragen hat.
Die UN-Generalversammlung der 192 Nationen im September muss der Konvention noch zustimmen. Damit ist der Weg frei für die Unterzeichnung, Ratifizierung und Umsetzung des Vertrags durch die Staaten.
UN ENABLE Website - Convention draft
UN Press Release
Die UN-Generalversammlung der 192 Nationen im September muss der Konvention noch zustimmen. Damit ist der Weg frei für die Unterzeichnung, Ratifizierung und Umsetzung des Vertrags durch die Staaten.
UN ENABLE Website - Convention draft
UN Press Release











