Neue Kampagne: Menschen mit Behinderung in Kampf gegen AIDS einbeziehen

Die CBM beteiligt an Afrika-Kampagne – Start am 23. Januar in Südafrika

Logo der Afrika Kampagne zu Behinderung und HIV/AIDS. Eine Person sitzt in einem Rollstuhl und trägt die rote Schleife, die als Symbol auf das Thema HIV&AIDS hinweisen soll.
Logo der neuen Afrika Kampagne zu Behinderung und HIV/AIDS.
Sechzig Millionen Menschen sind vom Kampf gegen HIV & AIDS ausgeschlossen, weil sie eine Behinderung haben. Das Ziel der neuen Afrika-Kampagne zu Behinderung und HIV/AIDS, die am 23.-25. Januar in Kapstadt, Südafrika, gestartet wurde, ist es, die Gefährdung von Menschen mit Behinderungen durch HIV & AIDS zu verringern.

Die Kampagne ist von der Afrikanischen Dekade der Menschen mit Behinderungen (African Decade of Disabled Persons) und von Handicap International.

Die Gründungsmitglieder: Die Afrikanische Dekade und Handicap International

Mitglieder der Kampagne sind außerdem: Advantage Africa, Progressio, TASO,
NUDIPU, VSO
Dutch Coalition of Disability and Development.
Portrait Geert Vanneste.
Der Belgier Geert Vanneste hat seit langem auf den Zusammenhang zwischen Armut, HIV/AIDS und Behinderung hingewiesen. © CBM

Die CBM ist eines der ersten Mitglieder der Afrika Kampagne zu Behinderung und HIV/AIDS

Die CBM ist eines der ersten Mitglieder der Afrika Kampagne zu Behinderung und HIV/AIDS. Geert Vanneste, der frühere Leiter des von CBM unterstützten gemeindenahen Rehabilitationsprogramms in Tansania (CCBRT) ist von der CBM zu der Kampagne als Delegierter entsandt. Unter seiner Leitung hat CCBRT das erste umfassende HIV/AIDS-Programm zu Behinderung und Entwicklung 1996 in Afrika gestartet. Vanneste, der seit 1989 für die CBM in Afrika arbeitet, hat sich sehr dafür eingesetzt, dass diese Kampagne ins Leben gerufen wurde. Im Jahr 2002 hat er einen der ersten Artikel zu Behinderung und HIV/AIDS in Entwicklungsländern verfasst, wodurch es ihm gelang, internationale Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken.

"Es ist wichtig, dass die CBM-Partner den Wissensstand von Menschen mit Behinderungen in Afrika über HIV/AIDS verbessern, weil sie keinen Zugang zu Informationen haben und daher nicht in der Lage sind, sich vor einer HIV-Infektion zu schützen. Wir ermutigen unsere Partnerorganisationen, Informationsangebote mit freiwilliger Beratung und HIV-Tests zu kombinieren und Menschen mit Behinderungen mit antiretroviralen Medikamenten zu versorgen", sagt Matthias Späth, CBM-Vizepräsident für Programmatik und die Befähigung von Partnern.

Unter dem Dach der Afrika-Kampagne fordern Behindertenorganisationen, Organisationen von Menschen, die mit HIV/AIDS leben, Nichtregierungsorganisationen, Dienstleistungsorganisationen und Aktivisten:
  • Gleichberechtigten Zugang für Menschen mit Behinderungen in Afrika zu Informationen und Leistungen im Bereich HIV & AIDS
  • Eine koordinierte Aktion, die Menschen mit Behinderungen in afrikanischen Ländern beteiligt, um nationale HIV & AIDS Politiken und Programme zu erreichen, die die Rechte von Menschen mit Behinderungen einbeziehen.


Weitere Informationen bietet die Kampagnen-Website
www.africacampaign.org

Die Arbeit der CBM im Bereich von HIV/AIDS und Behinderung
Der CBM-Partner CCBRT in Tansania unterhält ein umfassendes HIV/AIDS-Programm
Eng verbunden: Armut, HIV/AIDS und Behinderung

Zum Herunterladen – The Africa Campaign On Disability And HIV & AIDS

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