Eng verbunden: Armut, HIV/AIDS und Behinderung
Sechzig Millionen Menschen in Afrika leben mit einer Behinderungen. Sie machen 15 bis 20 Prozent der Menschen in den ärmsten Dorfgemeinschaften aus, die auch stark von HIV/AIDS betroffen sind.
Warum sind Menschen mit Behinderungen in Afrika gleich oder sogar eher von einer HIV-Infektion betroffen als ihre nicht behinderten Mitmenschen?
Das Stigma dem Menschen mit Behinderungen ausgesetzt sind, bedeutet dass sie weniger wahrscheinlich heiraten und eher wechselnde Sexualpartner in einer Reihe von unstabilen Beziehungen haben. Erwachsene und Kinder mit Behinderungen sind drei mal mehr gefährdet Opfer von sexueller Gewalt und Vergewaltigung zu werden, als ihre nichtbehinderten Mitmenschen. Andere Faktoren wie körperliche Abhängigkeit, ein Leben in Behinderteneinrichtungen und kein Zugang zu Rechtsbeistand tragen dazu bei, dass Menschen mit Behinderungen besonders gefährdet sind, sich mit HIV zu infizieren oder missbraucht zu werden.
Warum haben Menschen mit Behinderungen weniger Zugang zu Informationen und Leistungen im Bereich HIV/AIDS?
Nur 1 – 2 Prozent der Kinder mit Behinderungen erhalten eine Schulausbildung, deshalb fallen sie automatisch aus schulischen Aufklärungsmaßnahmen zu HIV & AIDS heraus. Eine niedrige Alphabetisierungsrate unter Erwachsenen mit Behinderungen und die Schwierigkeit, auf die Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen treffen, wenn sie Massenmedien benutzen wollen, stellen zudem wirkliche Probleme beim Zugriff auf Informationen dar. Der Zugang zu HIV-Tests, medizinischer Behandlung, Medikation und Unterstützung ist durch soziale und wirtschaftliche Hindernisse begrenzt. Probleme wie der räumliche Zugang, vorurteilsbeladenes Verhalten gegenüber Menschen mit Behinderungen und die Fehleinschätzung, dass Menschen mit Behinderungen nicht sexuell aktiv seien, tragen ihr Übriges dazu bei.
Warum werden Menschen mit Behinderungen in HIV/AIDS-Strategien und Programmen nicht berücksichtigt?
Trotz gewachsener internationaler Aufmerksamkeit für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, beachten afrikanische Regierungen und Entscheidungsträger nur selten das Thema Behinderung in HIV & AIDS-Strategien. Das UN-System, Spender, Nichtregierungsorganisationen, Organisationen, die im Bereich HIV/AIDS tätig sind, der private Sektor und Behindertenorganisationen haben eine Rolle zu spielen, um einbeziehende Politiken und Programme zu entwickeln.
Weitere Informationen: www.africacampaign.org
Lesen Sie weiter: Der CBM-Partner CCBRT in Tansania unterhält ein umfassendes HIV/AIDS-Programm
Zurück: Neue Kampagne: Menschen mit Behinderung im Kampf gegen AIDS nicht vergessen
Warum sind Menschen mit Behinderungen in Afrika gleich oder sogar eher von einer HIV-Infektion betroffen als ihre nicht behinderten Mitmenschen?
Das Stigma dem Menschen mit Behinderungen ausgesetzt sind, bedeutet dass sie weniger wahrscheinlich heiraten und eher wechselnde Sexualpartner in einer Reihe von unstabilen Beziehungen haben. Erwachsene und Kinder mit Behinderungen sind drei mal mehr gefährdet Opfer von sexueller Gewalt und Vergewaltigung zu werden, als ihre nichtbehinderten Mitmenschen. Andere Faktoren wie körperliche Abhängigkeit, ein Leben in Behinderteneinrichtungen und kein Zugang zu Rechtsbeistand tragen dazu bei, dass Menschen mit Behinderungen besonders gefährdet sind, sich mit HIV zu infizieren oder missbraucht zu werden.
Warum haben Menschen mit Behinderungen weniger Zugang zu Informationen und Leistungen im Bereich HIV/AIDS?
Nur 1 – 2 Prozent der Kinder mit Behinderungen erhalten eine Schulausbildung, deshalb fallen sie automatisch aus schulischen Aufklärungsmaßnahmen zu HIV & AIDS heraus. Eine niedrige Alphabetisierungsrate unter Erwachsenen mit Behinderungen und die Schwierigkeit, auf die Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen treffen, wenn sie Massenmedien benutzen wollen, stellen zudem wirkliche Probleme beim Zugriff auf Informationen dar. Der Zugang zu HIV-Tests, medizinischer Behandlung, Medikation und Unterstützung ist durch soziale und wirtschaftliche Hindernisse begrenzt. Probleme wie der räumliche Zugang, vorurteilsbeladenes Verhalten gegenüber Menschen mit Behinderungen und die Fehleinschätzung, dass Menschen mit Behinderungen nicht sexuell aktiv seien, tragen ihr Übriges dazu bei.
Warum werden Menschen mit Behinderungen in HIV/AIDS-Strategien und Programmen nicht berücksichtigt?
Trotz gewachsener internationaler Aufmerksamkeit für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, beachten afrikanische Regierungen und Entscheidungsträger nur selten das Thema Behinderung in HIV & AIDS-Strategien. Das UN-System, Spender, Nichtregierungsorganisationen, Organisationen, die im Bereich HIV/AIDS tätig sind, der private Sektor und Behindertenorganisationen haben eine Rolle zu spielen, um einbeziehende Politiken und Programme zu entwickeln.
Weitere Informationen: www.africacampaign.org
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