Die Arbeit der CBM im Bereich von HIV/AIDS und Behinderung

Die CBM ist eine der ersten Organisationen, die eine Strategie zu Behinderung und HIV/AIDS verfasst hat. Dies erfolgte aufgrund der Notwendigkeit, dass das Mandat der CBM, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen und ihrer Familien zu verbessern, in vielen Ländern durch eine Kombination aus Armut, Behinderung und HIV&AIDS aufs Spiel gesetzt wird.

  • Gemäß dem zweigleisigen Ansatz ermutigt die CBM ihre Partnerorganisationen, Informationskampagnen in Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachorganisationen und Netzwerken anzubieten, und gleichzeitig, Zugang zu freiwilliger Beratung und HIV-Tests zu bieten und antiretrovirale Medikamente zugänglich für HIV-infizierte Menschen mit Behinderungen zu machen.
  • Weil HIV/AIDS Behinderungen aufgrund von opportunistischen Infektionen und einer Schwächung des Immunsystems, sozialem Stigma und negativen Haltungen verursacht, ermutigt die CBM ihre Partnerorganisationen dazu, Menschen mit Behinderungen und HIV/AIDS in Rehabilitationsprogramme so gut wie möglich einzubeziehen, mit Hilfe von Netzwerken und durch die Zusammenarbeit mit vorhandenen Dienstleistern im Bereich von HIV/AIDS.
  • Die CBM ermutigt ihre Partner, das Leben von verwaisten und gefährdeten Kindern zu schützen und deren Lebensstandard zu verbessern, insbesondere von Kindern mit Behinderungen. Soweit möglich sollten dazu lokal vorhandene personelle, materielle und finanzielle Ressourcen verwendet werden, und es sollten Maßnahmen ergriffen werden, die eine langfristige Abhängigkeit von Geldgebern vermeiden oder wenigstens zeitlich begrenzen.
  • Die CBM ermutigt ihre Partner außerdem eine HIV/AIDS Richtlinie für den Arbeitsplatz zu entwickeln und umzusetzen, die die Möglichkeit einer HIV-Infektion für Mitarbeiter von CBM oder ihrer Partnerorganisationen sowie von deren Lebenspartnern und Angehörigen minimiert und eine unterstützende Arbeitsumwelt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet, die mit HIV infiziert sind oder dadurch beeinträchtigt sind. Ein entsprechendes Grundsatzpapier hilft auch dabei, mit den Auswirkungen von HIV/AIDS auf die Arbeit der Mitarbeiter von CBM und ihrer Partnerorganisationen umzugehen und diese zu entschärfen. Zudem hilft es dabei, Stigma und Diskriminierung am Arbeitsplatz zu beseitigen.
  • Die CBM wird Bündnissen beitreten, deren Ziel es ist, Menschen mit Behinderungen vor einer CBM vor einer Ansteckung mit HIV/AIDS zu bewahren.


Weitere Informationen: CBM’s Disability and Development Policy (in Englisch)

Lesen Sie weiter: Neue Kampagne: Menschen mit Behinderung im Kampf gegen AIDS nicht vergessen

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