Gesellschaftliche und persönliche Folgen von Blindheit
Weltweit waren im Jahr 2002 mehr als 161 Mio. Menschen sehbehindert - hiervon 124 Mio. stark sehbehindert und 37 Mio. blind. 90 % aller blinden Menschen weltweit leben in Entwicklungsländern. Diese tragen nicht nur die Last der Behandlung und Rehabilitation, sondern sind gleichzeitig weniger produktiv bei reduzierten Entwicklungsmöglichkeiten.
Da Menschen mit schweren Sehbehinderungen weniger Möglichkeiten haben, erwerbstätig zu sein, sind sie stärker dem Risiko von Arbeitslosigkeit und Armut ausgesetzt. Der Verlust der visuellen Orientierung schränkt die Mobilität ein und kann zu sozialer Isolation führen.
Sehbehinderungen können Kinder in ihrer Entwicklung behindern, wenn sie nicht besonders unterstützt und gefördert werden. Kleine Kinder mit Sehbehinderungen haben wenig Anlass, interessante Dinge in ihrer Umgebung zu erforschen und verpassen so vielleicht die Chance, Erfahrungen zu sammeln und zu lernen.
Da Menschen mit schweren Sehbehinderungen weniger Möglichkeiten haben, erwerbstätig zu sein, sind sie stärker dem Risiko von Arbeitslosigkeit und Armut ausgesetzt. Der Verlust der visuellen Orientierung schränkt die Mobilität ein und kann zu sozialer Isolation führen.
Sehbehinderungen können Kinder in ihrer Entwicklung behindern, wenn sie nicht besonders unterstützt und gefördert werden. Kleine Kinder mit Sehbehinderungen haben wenig Anlass, interessante Dinge in ihrer Umgebung zu erforschen und verpassen so vielleicht die Chance, Erfahrungen zu sammeln und zu lernen.
Die Hauptursachen für Blindheit
- Wenn man von den reichsten Ländern absieht, ist der graue Star nach wie vor die Hauptursache für Sehbehinderungen weltweit.
- Daneben sind als Ursachen das Glaukom, Netzhauterkrankungen, das Trachom sowie Hornhautnarben von Bedeutung.
- Weitere Augenerkrankungen bei Kindern, die zur Erblindung führen, sind Vitamin-A-Mangel, grauer Star und Frühgeborenenretinopathie.
- Trachom, Onchozerkose und Vitamin-A-Mangel (Erblindung im Kindesalter) gelten als Indikatoren für Armut, da sie die Ärmsten der Armen betreffen. Ihre Verbreitung hängt weitgehend von Umfeldfaktoren wie Wasserqualität, sanitären Verhältnissen und Ernährung ab sowie von der Verfügbarkeit medizinischer Versorgung und einer Grundversorgung mit Arzneimitteln.
Versorgung und Rehabilitation
Nur etwa die Hälfte aller Fälle von Erblindung im Kindesalter, jedoch bis zu 80 % sämtlicher Erblindungen sind vermeidbar: 20 % sind vermeidbar und 60 % heilbar – zumeist zu eher geringen Kosten. Daher konzentrieren sich die Programme zur Bekämpfung von Blindheit auf
- eine Verbesserung der Lebensbedingungen, um die Verbreitung der den Sehbehinderungen zugrunde liegenden Krankheiten zu hemmen
- die unmittelbare medizinische Betreuung und Krankheitsbekämpfung zur Verhütung und Heilung der häufigsten Ursachen für Blindheit
- die Ausbildung von Augenärzten und sonstigem augenmedizinischen Personal zur Gewährleistung der augenmedizinischen Versorgung
- Verbesserungen von Infrastruktur und Technik, um die augenmedizinische Versorgung verfügbar und erreichbar zu machen
Weitere Informationen
Informationen zu Krankheitsbildern, welche starke Sehbehinderungen und Blindheit verursachen:
grauer Star
Trachom
Erblindung im Kindesalter
Flussblindheit
Glaukom
Informationen zu CBM-Programmen für Menschen mit Sehbehinderungen:
Verhütung von Blindheit
Betreuung hochgradig Sehbehinderter
Ausbildung und Rehabilitation
grauer Star
Trachom
Erblindung im Kindesalter
Flussblindheit
Glaukom
Informationen zu CBM-Programmen für Menschen mit Sehbehinderungen:
Verhütung von Blindheit
Betreuung hochgradig Sehbehinderter
Ausbildung und Rehabilitation













