Gesellschaftliche und persönliche Auswirkungen
Geistige Behinderungen sind in der Bevölkerung weltweit mit 1% bis 3 % verbreitet. In den Entwicklungsländern sind die Zahlen höher.
Geistige Behinderungen in der Kindheit verursachen gravierende Einschränkungen in der Art und Weise, wie sich ein Kind an seine soziale Umgebung anpasst. Da die Krankheit häufig stigmatisiert wird, ist es wichtig, die betreffenden Gemeinschaften dahingehend aufzuklären, dass es sich hierbei um eine Normvariante handelt und nicht z.B. um einen "Fluch".
Tritt geistige Behinderung in fortgeschrittenem Alter als Teil des Alterungsprozesses auf, wird die betroffene Person gewöhnlich von ständiger Betreuung abhängig. Da die Erkrankung auch dazu führen kann, dass der Betroffene nicht einmal mehr engste Familienmitglieder erkennt, ist häufig soziale Isolation die Folge.
Geistige Behinderungen in der Kindheit verursachen gravierende Einschränkungen in der Art und Weise, wie sich ein Kind an seine soziale Umgebung anpasst. Da die Krankheit häufig stigmatisiert wird, ist es wichtig, die betreffenden Gemeinschaften dahingehend aufzuklären, dass es sich hierbei um eine Normvariante handelt und nicht z.B. um einen "Fluch".
Tritt geistige Behinderung in fortgeschrittenem Alter als Teil des Alterungsprozesses auf, wird die betroffene Person gewöhnlich von ständiger Betreuung abhängig. Da die Erkrankung auch dazu führen kann, dass der Betroffene nicht einmal mehr engste Familienmitglieder erkennt, ist häufig soziale Isolation die Folge.
Die Hauptursachen geistiger Behinderungen
- Jodmangel ist die wichtigste Einzelursache geistiger Behinderung. Während die Zahlen weltweit aufgrund von Salzjodierung gesunken sind, ist sie in den Jodmangelbieten Afrikas und Asiens immer noch weit verbreitet.
- Umweltbedingungen wie Schwermetallbelastung (z.B. durch Blei) können geistige Behinderung durch Vergiftung verursachen.
- Genetische oder chromosomale Abweichungen (z.B. Down-Syndrom, Klinefelter-Syndrom oder Phenylketonurie) können geistige Behinderungen mit sich bringen.
- Alkohol- oder Tabakabusus sowie Krankheiten wie Röteln oder Syphilis während der Schwangerschaft erhöhen das Risiko einer geistigen Behinderung beim Kind.
- Komplikationen bei der Geburt sowie eine frühe Erkrankung an z.B. Meningitis, hohem Fieber, Epilepsie oder Enzephalitis erhöhen das Risiko einer geistiger Erkrankung beim Kind.
Versorgung und Rehabilitation
Geistige Behinderung lässt sich häufig vermeiden. Aus diesem Grunde muss das Hauptaugenmerk auf Prävention liegen. Diese sollte auf die jeweiligen Umstände ausgerichtet sein:
Besteht bereits eine geistige Behinderung, konzentrieren sich die Rehabilitationsmethoden darauf, dem betroffene Kinder dabei zu helfen, adaptive Fähigkeiten zur Bewältigung des Alltags zu erwerben. Geschieht diese Förderung frühzeitig, sind die meisten Kinder in der Lage, ein reibungsloses und befriedigendes Leben zu führen.
- Bereitstellung von jodiertem Salz zur Verhütung von Jodmangelerkrankungen.
- Aufklärung über die Gefahren, denen ein Kind durch Alkohol- und Tabakabusus der schwangeren Mutter ausgesetzt ist.
- Überwachung von Geburten und Sauerstoffversorgung Neugeborener.
- Umweltschutz zur Verhütung von Vergiftungen.
Besteht bereits eine geistige Behinderung, konzentrieren sich die Rehabilitationsmethoden darauf, dem betroffene Kinder dabei zu helfen, adaptive Fähigkeiten zur Bewältigung des Alltags zu erwerben. Geschieht diese Förderung frühzeitig, sind die meisten Kinder in der Lage, ein reibungsloses und befriedigendes Leben zu führen.
Weitere Informationen
Informationen über CBM-Programme für geistig behinderte Menschen:
Programme für geistig behinderte Menschen.
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