Schlüsselrolle bei Befähigung und Nachhaltigkeit

Regionalbüros bieten individuelle Unterstützung für CBM-Partner

große Version anzeigen Weltkarte mit den zwölf Regionalbüros der CBM.
Die zwölf Regionalbüros tragen zur Organisationsentwicklung der Partner bei. Jedes Büro ist für mehrere Länder verantwortlich. © CBM
Die CBM hat Regionalbüros in Thailand, den Philippinen, Indien (2), Kenia (2), Äthiopien, Südafrika, Togo, Ekuador, Mexiko und Deutschland eingerichtet. Das erste Regionalbüro wurde 1975 in Indien gegründet, weitere Büros folgten Mitte der 80er und 90er Jahre. Jedes Regionalbüro ist für Partnerorganisationen in mehreren Ländern verantwortlich, dort stellt es sicher, dass die Partner Unterstützung in Form von Know-how-Transfer und praktischen Arbeitstechniken erhalten. Zusätzlich zu den Dienstleistungen, die oben erwähnt sind, ist es die Aufgabe der Regionalbüros, Netzwerke zwischen den Partnern und den Interessengruppen der CBM (Menschen mit Behinderungen) zu knüpfen.

Weitere Informationen: Adressen der Regionalbüros
Netzwerke zwischen den Partnern und den Interessengruppen sind nötig, um

  • Eine Infrastruktur für Menschen mit Behinderungen in den Entwicklungsländern zu schaffen, in den Bereichen medizinische Versorgung, Ausbildung und Rehabilitation;
  • mit einer starken Stimme die Rechte von Menschen mit Behinderungen einzufordern und bei Regierungen Lobbyarbeit für die Entwicklung nationaler Pläne zu leisten; und
  • internationale Kampagnen umzusetzen, mit dem Ziel, die Einbeziehung von Behinderung in alle Bereiche der Gesellschaft zu fördern und Menschen mit Behinderungen den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen zu ermöglichen, die für Alle gedacht sind.

Die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit

Der methodische Ansatz in der Entwicklungszusammenarbeit hat sich verändert: Er besteht nicht mehr vor allem aus der direkten Unterstützung von Menschen mit Behinderungen durch Gesundheitsdienstleistungen, Ausbildung und Rehabilitation, der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Entwicklung. Dies bringt zwei größere Veränderungen für die Arbeit der CBM mit sich:

  • Durch die Betonung des menschenrechtlichen Aspektes der Arbeit für Menschen mit Behinderung und durch die Befähigung von Partnerorganisationen, sich zu entwickeln und zu wachsen, wird die Integration und Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft verbessert.
  • Die nachhaltige Entwicklung wird verstärkt, indem die Partnerorganisationen in die Lage versetzt werden, zunehmend unabhängig von internationaler Hilfe Leistungen für Menschen mit Behinderungen anzubieten.


Lesen Sie weiter: Gemeinsam mit den Partnern auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung
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